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- 3.3.2010: Vorratsdatenspeicherung ade!
- 17.2.2010: Die Büchse der Pandora ist geöffnet!
- 2.2.2010: Gratis-Report: Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen
- 9.1.2010: Privatsphären-Fundamentalist
- 30.12.2009: Angst essen Seele auf!
- 16.10.2009: Was tun, bei unberechtigter Forderung?
- 9.10.2009: E-Book: Erfolgreiche Akquise für Freiberufler - 101 Ideen & Tipps
- 9.9.2009: Reinhard Mey - Sei wachsam (live)
- 12.8.2009: Ankündingung E-Book für Freibrufler
- 26.5.2009: Es ist vollbracht!
Archive für September 2007
Neue Steuernummer erst im nächsten Jahr
26.9.2007 von Lutz Ressmann.
Ich habe es mir fast gedacht. Iss nix mit neuer Steuernummer ab Oktober 2007. Sie kommt wohl aufgrund diverser Probleme erst im nächsten Jahr. Damit bleiben wohl auch die alten Lohnsteuerkarten aus Pappe eine Weile erhalten. Und wir Datenschützer haben noch etwas länger Zeit, um uns die Sache etwas näher anzusehen. Denn dieses neue Kontrollinstrument ist ja nicht ganz ohne …
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Sind Datenschutzbeauftragte Sicherheitsfanatiker?
23.9.2007 von Lutz Ressmann.
In der Politik haben die Sicherheitsfanatiker ja zur Zeit Hochkonjunktur. Doch wie sieht es mit den Datenschutzbeauftragten selbst aus, insbesondere den betrieblichen Datenschutzbeauftragten? Sie schimpfen zwar nicht selten über die laxe Datenschutzmoral des Staates und der Unternehmen, sie selbst wollen aber doch Sicherheitsstandards ständig auf ein höheres Niveau heben.
Nun, das ist nur bedingt richtig. Der Datenschutzbeauftragte will in 1. Line die jeweils betroffene Organisation auf ein angemessenes Datenschutzniveau gemäß Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG) heben. Genau: Er soll darauf hinwirken dieses Datenschutzniveau zu erreichen. Verantwortlich ist “die veratwortliche Stelle”, also die jeweilige Organisationsleitung (das ist vielen leider immer noch nicht so ganz klar). Das ist seine Aufgabe. Dabei wird er i.d.R. maßvoll vorgehen, weil er die Abläufe innerhalb der Organisation nicht gefährden will und zudem den dazu zu betreibenden Aufwand, ohne den es nun mal nicht geht, in Grenzen halten. Das Prinzip der “Wirtschaftlichkeit” ist kein Fremdwort für ihn. Er weiß, dass es absolute Sicherheit nicht geben kann und wird deshalb bestrebt sein, Verbesserungen nur dort anzustreben wo sie auch Sinn machen. Er käme nie auf die Idee, Mitarbeiter via “Online-Durchsuchung” überwachen zu wollen und damit quasi seine eigene Aufgabe zu kontakarieren. Auch dem Einsatz der Videoüberwachung steht er meist skeptisch gegenüber. Dort, wo sie wirklich Sinn macht, wird er sie jedoch beführworten, vorausgesetzt, alles läuft nach den Regeln des BDSG, was leider allzu häufig nicht der Fall ist.
Der Datenschutzbeauftragte ist also alles andere als ein Sicherheitsfanatiker. Im Gegenteil: Er hält die Sicherheitsfanatiker in Schach, er sichert die Grundrechte von Kunden, Mitarbeitern und allen Personen deren Daten in diesen Organisationen verarbeitet werden. Das ist eine Syssiphus-Aufgabe, bei der man freilich auch mal aneckt. Im Datenschutz laufen so viele unterschiedliche Interessen zusammen, dass Konflikt geradezu vorprogrammiert ist.
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Privatsphäre: Wozu ist die eigentlich gut?
11.9.2007 von Lutz Ressmann.
Wir Datenschützer sprechen ja immer gerne von “Informationeller Selbstbestimmung” und dem “Recht auf Privatsphäre”. Doch wozu ist die eigentlich gut?
Das Recht auf Privatsphäre ist ein grundgesetzlich verankertes Rechtsgut. Dafür wurde lange gestritten. Das wird immer gerne vergessen. Das Vorhandensein von Privatsphäre erfüllt eine wichtige Funktion im demokratischen Rechtsstaat. Würde man diese Sphäre nämlich nicht achten, würden sich die Menschen aus Angst vor Repressalien nämlich nicht so verhalten, wie sie es tun, wenn diese Sphäre gegeben wäre. Sie würden nicht mehr frei miteinander kommunizieren, alles würde wenn überhaupt “hinter vorgehaltener Hand” im Geheimen besprochen, das Mißtrauen wäre viel größer, kurz: Das menschliche Zusammenleben wäre erheblich gestört. Von freier, demokratischer Gesellschaftsordnung und Rechtsstaat könnte man dann sicher nicht reden.
Das also ist der Grund, warum wir uns so sehr für die Privatsphäre einsetzen. Und der Bürger sollte sich sets überlegen, ob er diese für weniger als ein Linsengericht auf´s Spiel setzt.
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www.infodatenschutzblog.com
7.9.2007 von Lutz Ressmann.
Hallo liebe Internetgemeinde und Leser von www.lressmann.de. Ich habe mein Versprechen also nun wahr gemacht und meine Ambitionen bezüglich Datenschutz & IT-Sicherheit auf eine weitere Internetpräsenz www.infodatenschutz.com ausgelagert. Dazu gehört auch das Beschreiten neuer Wege. Dieses Blog ist ein neuer Weg. Dafür wird es hier erstmal keinen Newsletter geben.
Daneben ist dieses Projekt auch als “Internet-Marketing-Projekt” aufzufassen. Ich werde auch hier einige Dinge neu ausprobieren. Insofern sind alle meine Internet-Präsenzen als integriertes Web-Netzwerk aufzufassen.
Im Vordergrund dieses Blogs stehen Themen wie Datenschutz, Informationsfreiheit und IT-Sicherheit, auch und gerade im Zusammenhang mit ERP-Systemen von Softwareschmeiden wie SAP. Auch das Thema Selbstdatenschutz soll neben aktuellen und keineswegs erfreulichen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Das Blog hat für mich in 1. Linie informativen Charakter, wird aber zu von Zeit zu Zeit recht unbequeme und freche Beiträge leifern. Wer nicht schreit wird nicht gehört! Das war schon im Kindergarten so.
So wünsche ich allen Interessierten viel Spaß mit www.infodatenschutzblog.com!
Ihr
Lutz Ressmann
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