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	<title>www.infodatenschutzblog.com</title>
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	<description>Das Blog zu Datenschutz &#038; Informationsfreiheit</description>
	<pubDate>Sat, 31 May 2008 10:05:40 +0000</pubDate>
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		<title>BDSG - Gesetz ohne Kontrolle</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 10:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jüngsten, skandalösen Verstöße gegen jede datenbschutzrechtliche Regel machen eines deutlich: Ein Gesetz ohne nachhaltige Kontrolle und drakonische Strafen bingt nichts. Das Bundesdatenschutzgesetz ist ein solches Gesetz. Es dürfte kaum ein Unternehmen oder eine Institution geben, die nicht gegen dieses Gesetz verstößt. Mit irgendwelchen Apellen oder Kungelrunden kommt man da nicht weiter. Nur schweres Geschütz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jüngsten, skandalösen Verstöße gegen jede datenbschutzrechtliche Regel machen eines deutlich: Ein Gesetz ohne nachhaltige Kontrolle und drakonische Strafen bingt nichts. Das Bundesdatenschutzgesetz ist ein solches Gesetz. Es dürfte kaum ein Unternehmen oder eine Institution geben, die nicht gegen dieses Gesetz verstößt. Mit irgendwelchen Apellen oder Kungelrunden kommt man da nicht weiter. Nur schweres Geschütz kann hier Abhilfe schaffen.</p>
<p>Wenn die Datenschutzbehörden, namentlich die jeweilen Bundesdatenschutz- bzw. Landesdatenschutzbeauftragen nicht mehr Durchgiffsrechte und mehr Ressourcen erhalten, um die Einhaltung des Gesetzes auch nachhaltig kontrollieren zu können (z.B. durch regelmäßige Prüfung, ähnlich wie eine Steuerprüfung), dann bleibt das BDSG ein Papiertiger. Schlimmer noch: dem Bürger bleiben verfassungsrechtliche Bestimmungen in Richtung informationelle Selbstbestimmung verwehrt. Im Grunde liegt hier ein weiterer, schwerwiegender Verfassungsbruch vor.</p>
<p>Auch die Strafandrohungen müssen in abgestufter Form heraufgesetzt werden. Es nutzt nichts, einem milliardenschweren Großkonzern eine Ordnungsstrafe von 250.000 EUR aufzuerlegen, denn das zahlt er aus der Portokasse. Nein, die Ordnungsgelder müssen rauf bis zu 2-stelligen Millionenbeträgen und ferner müssen in besonders schweren Fällen auch Freiheitsstrafen gegen die betroffenen Rechtsstörer ausgesprochen werden können. So macht man das.</p>
<p>Aber ich habe es ja schon öfter mal gesagt: Der Staat hat aus ureigensten Interessen heraus nicht das geringste Interesse an der Durchsetzung des von ihm selbst kodifizierten Datenschutzrechts. Der Bürger hat nur eine Chance. Selbst wachsam zu sein und im Falle von Verstößen hefltige Schadensersatzforderungen öffendlichkeitswirksam einzufordern.</p>
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		<title>Einstweilige Anordnung gegen Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/03/19/einstweilige-anordnung-gegen-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den letzten Urteilen des Bundesverfassungsgerichts (siehe auch dieses Blog), kann es nicht überraschen, dass das BVG nunmehr auch eine Einstweilige Anordnung zum Gesetz der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hat. Damit sind Teile des Gesetzes vorläufig außer Kraft gesetzt. Die Daten dürfen bei den Providern zwar gespeichert werden, aber von den Ermittlern nur bei besonders schweren Straftaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den letzten Urteilen des Bundesverfassungsgerichts (siehe auch dieses Blog), kann es nicht überraschen, dass das BVG nunmehr auch eine Einstweilige Anordnung zum Gesetz der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hat. Damit sind Teile des Gesetzes vorläufig außer Kraft gesetzt. Die Daten dürfen bei den Providern zwar gespeichert werden, aber von den Ermittlern nur bei besonders schweren Straftaten abgerufen werden. Die Beschwerde von mehr als 30.000 Bürgern gegen dieses die Grundrechte massiv beeinträchtigenden Gesetzes zeigt also bereits erste Wirkungen. Solche Eilanträge vor dem BVR gehen nur selten durch.<br />
Die Formulierungen des Gerichts, wie &#8220;den Betroffenen können Nachteile von ganz erheblichem Gewicht&#8221;  drohen, lassen vor allem vor dem Hintergrund der letzen Urteile erwarten, dass das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in wesentlichen Teilen oder sogar ganz gekippt wird. Da es ein europäisches Gesetz ist, wird Deutschland wohl auch mit der EU in Konflikt geraten. Das Gericht scheint sich darum nicht zu scheren, und das ist gut so! Ich kann nur laut Beifall klatschen: Das BVG spricht z.B. sensationell gute Urteile zum Schutz der Bürgerrechte!</p>
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		<title>Verfassungsgericht stoppt automatische Kennzeichenerfassung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 14:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie vermutet, hat das Bundesverfassungsgericht nunmehr auch die in einigen Bundesländern durchgeführte automatische Erfassung von Autokennzeichen für unzulässig erklärt. Wiederum ein Tag für den Datenschutz! Und nicht nur das: Die um sich greifenden Totalüberwachungen bringen meist nichts, sind aber recht teuer. Die überwachten Schäfchen, sprich Steuerzahler müssen diesen Irrsinn auch noch finanzieren. Das BVG hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie vermutet, hat das Bundesverfassungsgericht nunmehr auch die in einigen Bundesländern durchgeführte automatische Erfassung von Autokennzeichen für unzulässig erklärt. Wiederum ein Tag für den Datenschutz! Und nicht nur das: Die um sich greifenden Totalüberwachungen bringen meist nichts, sind aber recht teuer. Die überwachten Schäfchen, sprich Steuerzahler müssen diesen Irrsinn auch noch finanzieren. Das BVG hat damit also auch eine Kostenbremse gezogen. Auch in Sachen Vorratsdatenspeicherung wird das hoffentlich bald der Fall sein.</p>
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		<title>Urteil zur Onlinedurchsuchung NRW</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/02/27/urteil-zur-onlinedurchsuchung-nrw/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 10:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angekündigt, hat das BVG jetzt das Urteil in Sachen Onlinedurchsuchung in NRW gesprochen. Es wird nicht nur in dieser Sache wegweisend sein.
Computer dürfen mit Spionageprogrammen nur dann durchsucht werden, wenn “überragend wichtige Rechtsgüter”, wie Menschenleben oder Bestand des Staates auf dem Spiel stehen. Die Onlinedurchsuchung wird also strengen Auflagen unterworfen. Das entsprechdende NRW-Gesetz erklärte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt, hat das BVG jetzt das Urteil in Sachen Onlinedurchsuchung in NRW gesprochen. Es wird nicht nur in dieser Sache wegweisend sein.</p>
<p>Computer dürfen mit Spionageprogrammen nur dann durchsucht werden, wenn “überragend wichtige Rechtsgüter”, wie Menschenleben oder Bestand des Staates auf dem Spiel stehen. Die Onlinedurchsuchung wird also strengen Auflagen unterworfen. Das entsprechdende NRW-Gesetz erklärte das BVG aufgrund zahlreicher Mängel für nichtig.</p>
<p>Das BVG ging noch weiter: Es entwickelte zudem ein neues “Grundrecht auf die Gewährleistung und Vertaulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme”.</p>
<p>Dieses Recht auf den Schutz vor Datenausforschung durch den Staat ist laut Urteil nötig, weil die Nutzung von informationstechnischen Systemen heute für die Persönlichkeitsentfaltung vieler Bürger von zentraler Bedeutung geworden ist. Eine Überwachung dieser Systeme und die Auswertung der darauf gespeicherten Daten könne “weit reichende Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Nutzers bis hin zur Profilbildung ermöglichen”.</p>
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		<title>Onlinedurchsuchung NRW</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 11:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mittwoch ist es soweit. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Zulässigkeit der Onlinedurchsuchung in NRW. Und es sieht fast so aus, als bekäme die Landesregierung, die dieses Gesetz allen Ratschlägen zum trotz auf den Weg gebracht hat, einen gehörigen Dämpfer verpaßt. Das Urteil wird uns auch den Weg weisen, wie es in Sachen Vorratesdatenspeicherung ausgeht, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch ist es soweit. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Zulässigkeit der Onlinedurchsuchung in NRW. Und es sieht fast so aus, als bekäme die Landesregierung, die dieses Gesetz allen Ratschlägen zum trotz auf den Weg gebracht hat, einen gehörigen Dämpfer verpaßt. Das Urteil wird uns auch den Weg weisen, wie es in Sachen Vorratesdatenspeicherung ausgeht, die als noch bedenklicher einzustufen ist. Ich hab´s doch gesagt, jetzt wird es richtig spannend &#8230;</p>
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		<title>Verfassungsgericht entscheidet Eilanträge im März 2008</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/02/15/verfassungsgericht-entscheidet-eilantrage-im-marz-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 10:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht gab bekannt, im März 2008 über die Eilanträge zur Vorratsdatenspeicherung entscheiden zu wollen. Gleichsam wird es auch über die in einigen Bundeslädern praktizierte Erfassung von Autokennzeichen entscheiden.
Im März wird es also richtig spannend, jedenfalls für alle, denen an der Wahrung der Bürgerrechte gelegen ist. Das BVG wird in dieser, wie auch vielen anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht gab bekannt, im März 2008 über die Eilanträge zur Vorratsdatenspeicherung entscheiden zu wollen. Gleichsam wird es auch über die in einigen Bundeslädern praktizierte Erfassung von Autokennzeichen entscheiden.</p>
<p>Im März wird es also richtig spannend, jedenfalls für alle, denen an der Wahrung der Bürgerrechte gelegen ist. Das BVG wird in dieser, wie auch vielen anderen Sachen, wegweisende Urteile sprechen, die zeigen, wohin die Reise gehen wird. Warten wir´s ab.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reputation Defender</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/02/05/reputation-defender/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 11:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das leidige Thema Datenschutz ist aktueller den je. Wer  aufmerksam die Medien verfolgt, wird wahrgenommen haben, dass die Politik dabei  ist, ein wesentliches Element des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates  auszuhöhlen, am besten ganz abzuschaffen: Das Recht auf informationelle  Selbstbestimmung. Selbst die Unschuldsvermutung ist nicht mehr heilig. Alle  Bürger total zu kontrollieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font><font face="Arial">Das leidige Thema Datenschutz ist aktueller den je. Wer  aufmerksam die Medien verfolgt, wird wahrgenommen haben, dass die Politik dabei  ist, ein wesentliches Element des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates  auszuhöhlen, am besten ganz abzuschaffen: Das Recht auf informationelle  Selbstbestimmung. Selbst die Unschuldsvermutung ist nicht mehr heilig. Alle  Bürger total zu kontrollieren und unter Generalverdacht zu stellen ist das Ziel.  Deutlicher kann es nicht mehr werden. Ich fürchte, der Zug ist bereits  abgefahren, in spätestens 20 Jahren höre ich schon wieder viele sagen: Wir haben  ja nichts gewußt! Schämt euch!</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">Das ist auch der Grund, warum auch Private Organisationen  und Unternehmen, den Datenschutz weitgehend vernachlässigen. Sie werden kaum  kontrolliert. Der Staat steckt kaum Energie in die Durchsetzung des  Datenschutzrechts. Es ist klar warum. Er würde seine überwachungsstaatlichen  Bestrebungen selbst untergraben, vor allem, wenn er gegen die um sich greifende  Vorratsdatenspeicherung zu Felde ziehen würde. Vielen Bürgern ist in diesem  Zusammenhang gar nicht bewußt, dass sie sich im Grunde selbst belasten, wenn sie  beispielsweise eine Kundenkarte benutzen. Jede Transaktion wird aufgezeichnet  und jahrelang gespeichert. Datenbestände werden miteinander verknüpft und  personenbezogene Profile geschaffen. Die Unternehmen, die solche Datenbestände  aufbauen, wissen mehr über eine bestimmte Person, als die Person  selbst.</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">Beispiel gefällig? Wo waren sie am 4.01.2006? Ich helfe  gerne weiter. Sie waren morgens um 7.24 an der Tankstelle Ihres Vertrauens, und  haben dort 46,48 Liter Super getankt und gleich noch eine Stange Zigaretten und  1 Falsche Wodka mitgenommen. Bezahlt haben sie mit Kreditkarte. Um 12 haben Sie  im Internet einen Kinderwagen für 30 EUR versteigert. Um 12:32 haben Sie in  einer Kaufhauskantine ein Zigeunerschnitzel mit Pommes und Mayo verspeißt und  dazu ein Bier getrunken. Diesmal haben Sie bar gezahlt. Um 13:10 haben Sie einen  Lottoschein ausgefüllt. Um 19:02 waren Sie im Supermarkt Ihres Vertrauens  einkaufen und zwar: 200g Salami, 500g Käse, 500g Butter, 1 Stangenbrot, 2  Steaks, 1 Dose Pfeffer, 1 Flasche Ketchup, 1 Tube Remouladensoße, 1 TV Magazin,  2 Kisten Bier, 5 Tüten Chips sowie 4 Flaschen Brandy. Bezahlt haben Sie diesmal  mit der EC-Karte.</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">So, und sie wollen mit mir um die Absenkung des Tarifs Ihrer  Krankenversicherung debattieren? Sie sind ein Risiko mein Lieber, das können wir  so nicht mehr versichern. Im Gegenteil, wenn überhaupt, dann muß Ihre Prämie  rauf!</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">Stellen Sie sich einmal vor, Sie müßten mit Ihrer  Versicherungsgesellschaft ein solches Gespräch führen. In den USA soll so etwas  schon vorgekommen sein. Und stellen Sie sich einmal vor, Ihr Arbeitgeber erhält  auch solche Daten und er reimt sich irgendwas zusammen, weil er Sie loswerden  will. Ich bin sicher, kein normal denkender Mensch wäre begeistert davon. Aber  wenn wir nicht aufpassen wie die Höllenhunde, dann werden wir schon bald dort  sein.</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">Ich rate deshalb jedem, alle Kundenkarten abzugeben und ab  und an mit Bargeld zu zahlen. Zudem ist inzwischen auch &#8220;googeln&#8221; Pflicht.  Welche Informationen existieren über mich im Internet. Stehe ich dahinter oder  nicht. Vor allem: Ist da jemand dabei, in meinem Namen Schindluder zu treiben  oder meinen Ruf zu zerstören? And so on. Es hat sich im Umfeld dessen bereits  eine neue Dienstleistung herausgebildet: Sie nennt sich &#8220;Reputation Defender&#8221;.  Im Grunde ist das so etwas wie ein Informationsschleier oder Verteidiger des  Rufes, den man extern zukaufen kann und dafür sorgt, dass man in genau dem Licht  dasteht, wie man sich sehen möchte. Vielleicht kann man das auch als &#8220;Second  Life für Fortgeschrittene&#8221; bezeichnen. Ich glaube, diese Dienstleistung hat  durchaus Zukunft. Denn eine der ganz großen Gefahren gigantomanischer  Datenhaltung besteht in der beliebigen Interpretation der Daten. Denn wenn man  Profile erstellt, verfolgt man i.d.R. bestimmte Zwecke, vornehmlich die, die  einem zum eigenen Vorteil gereichen. Also wird man den anderen immer in die  defensive Rolle drängen. Deshalb sollte man alles daran setzen, vorbereitet zu  sein. Denn in dieser total vernetzten Welt kann man sich schließlich nicht ganz  verstecken.</font></font></p>
<p><font><font face="Arial">Datenschutz ist also auch Schutz vor sich selbst. Man kann  einiges tun, um dem Staat sowie bestimmten Organisationen nicht vollends  ausgeliefert zu sein. Dazu zählt auch, die persönliche Freiheit aktiv zu  verteidigen z.B. durch juristische Verfahren. Wenn´s jeder macht, sind die  Zerstörer der Freiheit bald am Ende. Ein entsprechendes politisches Engagement  ist sicher ebenfalls zielführend.</font></font></p>
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		<title>Redesign www.lressmann.de</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/01/29/redesign-wwwlressmannde/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 20:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies&amp;Das]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache:
Meine Webseite www.lressmann.de habe ich nunmehr ebenfalls an das neue Design angepaßt. Dies war schon lange überfällig. Ich bin froh, dass ich es nun endlich erledigt habe.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In eigener Sache:<br />
Meine Webseite <a href="http://www.lressmann.de">www.lressmann.de</a> habe ich nunmehr ebenfalls an das neue Design angepaßt. Dies war schon lange überfällig. Ich bin froh, dass ich es nun endlich erledigt habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Link zur Beschwerdeschrift &#8220;Vorratsdatenspeicherung&#8221; an das BVG</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2008/01/15/link-zur-beschwerdeschrift-vorratsdatenspeicherung-an-das-bvg/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 17:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angekündigt, hat der Arbeitskreis &#8220;Vorratsdatenspeicherung&#8221; nunmehr Verfassungsbeschwerde gegen dieses Gesetz eingelegt. Hier der Link zur Verfassungsbeschwerde des Arbeitskreises &#8220;Vorratesdatenspeicherung&#8221; (PDF).
Link zur Bewerdeschrift
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt, hat der Arbeitskreis &#8220;Vorratsdatenspeicherung&#8221; nunmehr Verfassungsbeschwerde gegen dieses Gesetz eingelegt. Hier der Link zur Verfassungsbeschwerde des Arbeitskreises &#8220;Vorratesdatenspeicherung&#8221; (PDF).</p>
<p><a target="_blank" href="https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Verfassungsbeschwerde_Vorratsdatenspeicherung.pdf">Link zur Bewerdeschrift</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tja, der Horst</title>
		<link>http://infodatenschutzblog.com/2007/12/28/tja-der-horst/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 11:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Ressmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://infodatenschutzblog.com/2007/12/28/tja-der-horst/</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist also auch Horst Köhler unser Bundespräsident eingeknickt: Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist &#8220;ausgefertigt&#8221; und geht damit Anfang 2008 erst mal auf den Weg. Diverse andere Gesetzesvorhaben hatte er in der Vergangenheit noch gestoppt, jetzt ist er wohl etwas müde geworden, die Gesetzesbürokratie hat ihn offenbar zerschlissen und er hat nicht mehr den Mut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist also auch Horst Köhler unser Bundespräsident eingeknickt: Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung ist &#8220;ausgefertigt&#8221; und geht damit Anfang 2008 erst mal auf den Weg. Diverse andere Gesetzesvorhaben hatte er in der Vergangenheit noch gestoppt, jetzt ist er wohl etwas müde geworden, die Gesetzesbürokratie hat ihn offenbar zerschlissen und er hat nicht mehr den Mut zu sagen: Nicht verfassungskonform! Es kommen schwere Zeiten auf uns zu, Bürgerrechte sind z.Z. nur noch reine Lippenbekenntnisse, leider wohl auch bei den Bürgern selbst.</p>
<p>Ich fordere hiermit das Verfassungsgericht (nicht nur in dieser Frage) auf: Ziehen Sie die Reißleine und stoppen Sie die Erosion des Rechtsstaates! Mit dem Stopp der Vorratesdatenspeicherung können Sie einen guten Anfang manchen!</p>
]]></content:encoded>
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